Logo

Für den Zugang zur Wohnung notwendige Rollstuhlrampe

Der Notwendigkeit eines solchen barrierefreien Zuganges zum Wohneigentum wegen hat der Gesetzgeber das problemlose Errichten einer solchen Rampe vorgeschrieben:

…. Dies ist der Fall bei Baumaßnahmen für einen barrierefreien Zugang, etwa durch den Bau einer Rollstuhlrampe im Eingangsbereich oder eines Schräglifts im Treppenhaus. Solche Maßnahmen darf der behinderte Wohnungseigentümer aufgrund seines (Mit-) Eigentums (§ 903 BGB) durchführen. 

… Soweit nur eine unwesentliche Beeinträchtigung vorliegt, ist die Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer entbehrlich (h.M., vgl. BGH NJW 1979, 817; Staudinger-Bub, a.a.O.).

Jedenfalls sind diese Maßnahmen als unvermeidlich zu bewerten, wenn die Barrierefreiheit nach objektiven Kriterien geboten und ohne erhebliche Eingriffe in die Substanz des Gemeinschaftseigentums technisch machbar ist. … Dem Verbot der Benachteiligung Behinderter kommt dabei erhöhte Bedeutung zu, denn von einem verständigen Miteigentümer darf und muß erwartet werden, daß er Toleranz auch und gerade gegenüber Behinderten aufbringt.

… zumal dem Wohnungseigentümer das Recht auf bauliche Veränderung auch im Fall der Vermietung der Wohnung an einen Behinderten zusteht. Den unter den Voraussetzungen des § 22 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 14 Nr. 1 WEG geschaffenen zulässigen Gebrauch des Gemeinschaftseigentums haben die anderen Wohnungseigentümer gemäß § 14 Nr. 3 WEG zu dulden.

www.bmj.bund.de/media/archive/1163.pdf


Rollstuhlrampe

Beispiele praktischer Ausführung »

zerrostetes viktorianisches Gitter

Alles vorschriftsmäßig?