Logo

Jenseits der Barriere
ist das Gras immer grüner,
die Äpfel saftiger und
das Wasser klarer.
D
as Leben ist lebenswerter
und erstrebenswerter.

byrd(at)byrd.de


Hier gibt es keine Rollstuhlfahrer

Welches enorme Ausmaß an Realitätsverlust muß ein Architekt tatsächlich aufzubieten vermögen, der die Existenz von Alten & Behinderten schlichtweg leugnet: In meiner Welt existiert ihr nicht, geht weg! mehr »

Bauen im Bestand - Niedrige Türanschlüsse

Möglichst niedrige Türschwellen oder sogar schwellenfreie Übergänge von Balkon oder Terrasse in den Innenraum: Das ist der Wunsch vieler Bauherren. mehr »

An alle gedacht?

Traurig, bedauerlich, beschaemend, aber wahr:

Die Notwendigkeit barriere­freien Bauens ist eher im Alltag manifestiert vor­zufinden als in den Köpfen der Architekten, wo sie un­bedingt hingehoerte. Offen­sichtlich erst die Eigen­erfahrung laeutert den Planer! mehr »

Barrierefreiheit in bester Treibsandlage

Im neu angelegten Innenhof des Atriums des Fachbereichsgebäudes Architektur der Hochschule Darmstadt,  der den einzigen Zugang zum Betreten des Gebäudes über die neue Rollstuhlrampe darstellt, gräbt sich der Rollstuhl bis über die Felgen ein, wenn man sich auf der Stelle dreht .... mehr »

Vor der schwarzen Schwelle

Die dünnen Ärmchen merkwürdig verknotet, die Knie verdreht, sitzt sie im Rollstuhl an der eleganten, unüberwindbaren Schwelle des "Westend Sixty Six", ein umfänglich umgebautes Büro- und Geschäftshaus an der Bockenheimer Landstraße 66. Rundschau ffm »

Rollstuhl-Ausgrenzung als Vorschrift

„Jeder soll gleichberechtigt ein Gebäude durch den Haupteingang besuchen können, egal ob er läuft, humpelt oder rollt.“ Die hessische Landesverordnung schreibt daher vor, daß ein Viertel aller neu gebauten Wohnungen barrierefrei zugänglich und nutzbar ist. 75% der Wohnungen sind jedoch dadurch weder benutzbar noch überhaupt zugänglich. mehr »

Rollstuhl-Erfahrung für Stadträte

„Eigentlich ist es vom Rathaus zum Spitäle nur ein Katzensprung. Doch im Rollstuhl sitzend waren die Steigungen und Gefälle auf dem Pflaster extrem anstrengend, zweimal wäre ich ohne Hilfe nicht weitergekommen“

mehr bei wuerzburg.de »   Gerr Blog »

 

Lampe vor einem Behinderten-Parkplatz

Das Karlsruher Stadtplanungsamt: baut eine Straßenlampe direkt vor einen Behinderten-Parkplatz Zähringer- Ecke Adlerstraße?!
ka.stadtblog.de/article/982/lampe-vor-einem-parkplatz

Das Grosse Barriere-Riff

Dass die Stadt Darmstadt noch etliche Defizite aufweist, was die barriererfreie Ausgestaltung anbetrifft, ist offensichtlich nur Betroffenen bekannt. mehr »

Hamburg ade

Die Architekten von Bothe Richter Teherani haben in Allianz mit Hamburgs Senat und Bürgerschaft ein aus Beton und Stahl geschaffenes Zeichen der Ausgrenzung vollbracht. mehr »

Barrieren im Kopf

... nicht eine Behinderung als die Ursache für Probleme anzusehen, sondern die Umstände, also bauliche Gegebenheiten beispielsweise, die geändert werden müssen ...weiter »

Barrierefreiheit

Barrierefreiheit bedeutet mehr als abgesenkte Bordsteine, fängt im Kopf an, ohne Mitarbeit von Betroffenen läßt sich nur wenig bewegen ..
Video Treppen und Kanten?
Video Treppensteigen!

Blinde fliegen am Fenster oder raus ...

... wer als Blinder im Flugzeug nicht am Fenster sitzen will, der fliegt bei dragonair einfach raus, das hat er dann von seinem Beharren auf seinen Widerstand gegen die Entrechtung Behinderter ...(weiter)

Behindertenparkplatz:Blog

Journalistin aus Hamburg, die in London lebt, als Rollstuhlfahrerin ständig unterwegs ist und schreibt über den alltäglichen Wahnsinn & die netten Dinge im Leben ... " mehr »

Der Fahrgastbeirat

Bus & Bahn fuer Alle!

... ist das Forum der Fahrgäste im ÖPNV. Alle 2 Monate beraten die Mitglieder über Anträge zur Verbesserung der Verkehrssituation.
Mitgliederantrag
Antrag barrierearme Strassenbahn

the invertical sight - die unsenkrechte Sicht der Welt

Un-senkrecht?
Also nicht kantig, stufenlos, barrierefrei!

An jeder Kante kann die Welt fuer Rollstuhlfahrer/innen zuende sein, eine Kante zu ueberwinden entbehrt nicht einer gewissen Komplexitaet und birgt immer die Gefahr eines Überschlages.

Ein komplettes Forschungsprojekt mit der Intention, Standardrollstuehle mit einer kantentauglichen Zusatzeinrichtung auszustatten, ging nach ueber einem Jahr als unloesbar zuende, und dabei ging es nur darum, Bordsteinkanten zu erklimmen. Denn - runter kommen sie immer.

Hilfe!

Konstrukte zum Überwinden alteingesessener Barrieren werden nach wie vor von Leuten erdacht, die bar jeglichen Praxisbezuges eruieren. Will sagen: sie denken nicht nach, kennen Barriereproblematiken überhaupt nicht und besitzen weder Bezug zu Rollstühlen noch Kenntnisse bezüglich deren Handhabung. Woraus beiderseitige Hilflosigkeit, Verzweiflung und Wut erwächst.

Jenseits des Nennbaren

Rollstuhlueberschlag bergab

Titanisiert
Titanisiert

Ab einem gewissen Alter laufen Ueberschlaege mit dem Rollstuhl schon mal aus dem Ruder ...

27.05.2009 9:15 Uhr