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MS und die Bedeutung des Mineralhaushaltes

frei nach Tom Bombadil

Es wird an der Zeit, zu erklären, weshalb ich stets über Mineralien im Zusammenhang schreibe. Nun, ich habe MS und habe für mich persönlich ein schier unerschöpfliches Reservoir an Erkenntnissen hinsichtlich der Mineralien und deren Bedeutung in unserem Organismus erkennen können. Letztlich gewann ich die Einsicht, dass ich mir selbst auch helfen kann, wenn ich ganz einfach bewusst die Ernährung umstelle. Simpel gesagt, aber schwer umzusetzen ;-), die liebe Gewohnheit. Und doch sagt mir mein Verstand immer wieder, dass es nur gut sein, alleine das zu essen, was ursprünglich zum Essen tatsächlich die Natur nur vorgesehen hat. Mit der MS ist man nun einmal hochgradig anfällig gegen alle negativen Einflüsse, sei dies nun Streß oder eben eine Fehlernährung. Eine ausgewogene Ernährung, so denke ich, kann uns nicht von der MS heilen, aber unser Körper wird optimal unterstützt und ist wieder eher in der Lage sich selbst zu schützen. Da wir leider auf "das" Allheilmittel noch geraume Zeit warten müssen, möchte ich mich selbst mit bescheidenen, aber allen Menschen zugänglichen Mitteln so gut es geht auch über Wasser halten ...

Aufregend und faszinierend - die Welt der Mineralien:

Im Prinzip besteht die Natur (jedes Tier, jede Pflanze, auch der Mensch) aus Eiweiß, und sie zerfällt auch wieder in Eiweißbausteine (der Mensch wird also nach seinem Tod nicht zu "Asche"). Ein welkes Blatt, das im Herbst zum Boden segelt - irgendwann bleiben von ihm nur noch diese einzelnen Bausteinchen zurück. Die braucht die Natur freilich, um daraus gleich wieder neues organisches Leben zu basteln.

Abgesehen von diesem Eiweiß, von Fett, rund einem Pfund gespeicherter Kohlenhydrate, von ein paar Gramm Vitaminen und Wasser besteht der Mensch auch noch aus einer ganz anderen Substanz: den Mineralstoffen. Etwa vier Prozent von uns sind Mineralien ( die sieben "großen" Kalzium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium, Chlor und Schwefel) sowie rund 30 oder noch mehr Spurenelemente. Die führen in unserem Innern ein meist verstecktes und unglaublich vielseitiges, im wahrsten Sinne des Wortes abenteuerliches Dasein. Sie verbrüdern sich mit Vitaminen, Eiweiß und Fettsäuren, ergänzen, helfen einander gegenseitig, entwickeln bei ihren chemischen Reaktionen in Molekülgröße eine Explosivität, die jene der Atombombe vergleichsweise übertrifft.

Was Mineralstoffe im Stoffwechsel bewirken:

Einige Mineralien wie Kalzium, Phosphor oder Magnesium sind zwar auch Mengen- oder Füllstoffe im Körper (wie z.B. in den Knochen), aber eigentlich sind sie Aktivatoren, "Bewirker", ähnlich den Vitaminen, die ebenfalls irgend etwas vorantreiben, verändern wollen. Als totes Metall ist ihnen dies nicht möglich. Wenn im Gestein ein Vanadium-Atom neben einem Arsen-Atom liegt, öden sie sich gegenseitig nur an. Wenn ein Mineralatom aber im Magen oder Darm gelöst und in Ionen (seine Bestandteile) zerlegt wird, entstehen positiv und negativ geladene Teilchen, die untereinander in Spannung stehen. In dieser Spannung keimt der Ursprung allen Lebens.

Zauberwelt der Ionen

Weitab in einer gänzlich anderen Welt als unserer, führen Ionen ihr Eigenleben. Sie entstehen immer dann, wenn ein Atom ein Elektron (Elementarteilchen, die die Elektronenhülle des Atoms bilden) abgibt und ein anderes Atom sich dieses Elektron schnappt und gut ausbalanciert in die Kreisbahnen seiner übrigen Elektronen eingliedert. Nun sind beide Mineralstoffatome zu Ionen geworden. Das Atom, das ein Elektron verloren hat, ist positiv geladen (ein sogenanntes Kation), das Atom, das ein Elektron empfangen hat, negativ (ein sogenanntes Anion). Kationen und Anionen bewegen sich im elektrischen Feld zur jeweils entgegengesetzten Elektrode. Mit anderen Worten, sie drängen mit Macht aufeinander zu und entwickeln auf diese Weise Motorik, wenn auch nur in der für unsere Augen unsichtbaren Mikrowelt der Moleküle. Wenn nur ein Kation einem Anion gegenübersteht, passiert da freilich nicht viel. Anders ist es aber schon, wenn Trilliarden Kationen (eine zehn mit 18 Nullen) Trilliarden von Anionen gegenüberstehen, unbedingt zueinanderwollen - und dies in jeder Sekunde neu. Da wird schon einiges bewegt, und in unserem Innern entstehen Kräfte, deren wir uns zwar nicht bewusst sind, ohne die wir aber überhaupt nicht leben könnten

Füreinander bestimmt:

Angenommen mal, ein Lithium-Atom und ein Fluorid-(Fluor-Salz-)Atom treffen sich im bauch oder im Blut. Das Lithium-Atom hat drei Elektronen, zwei in seiner Innenbahn um den Atomkern - die gibt es auf keinen Fall her; aber es hat noch ein einzelnes auf seiner Außenbahn - darüber kann man reden. Das Fluorid-Atom hat neun Elektronen, zwei in der Innenbahn - da geht gar nichts; aber unter den "Außenelektronen" kreist ein einzelnes - und das fühlt sich einsam. Denn überall in der Natur erfüllen sich Harmonie und Ausgewogenheit immer nur dann, wenn Elektronen paarweise auftreten.

Hochzeit der Atome:

Genau genommen gibt es also zwei unglückliche Elektronen, eins im Lithium-Atom, eins im Fluorid-Atom. Und es ist deshalb kein Wunder, wenn die beiden sich sagen: "Laß uns heiraten und ein Pärchen bilden. Warum sollen immer nur die anderen glücklich sein!" Also gibt Lithium ein Elektron an das Fluorid-Atom ab. Nun sind aber beide Atome positiv und negativ geladen, sie streben somit aufeinander zu. Nachdem sich die Elektronen verbunden haben, kommt es auch zur Hochzeit der Atome - es entsteht Lithium-Fluorid, eine völlig neue Substanz mit ganz anderen, höchst wirksamen Kräften im Stoffwechsel. Weil unzählige Ionen diese Spannung in den Stoffwechsel einbringen, ist unser Körper mit seinen 70 Billionen Zellen also ein einziges Kräfte- und Spannungsfeld. Sein Leben verdankt er weder dem Eiweiß noch den Kohlehydraten, weder den Vitaminen noch den Fettsäuren - sondern ausschließlich den Mineralien

Je größer das Bewußtsein für die einzelnen Bestandteile unseres Körpers ist, desto klarer müsste es uns werden, wie sehr wir Teil der Natur sind und wir uns selbst helfen, wenn wir nur nach ihrer Vorgabe leben und vor allem essen.

Das Geschriebene ist vielleicht etwas schwer verdaulich, aber wer auf sich selbst vertraut, der wird sich schon durchbeißen können, genau wie ich, eben um die MS in den Griff zu kriegen!

Mineralstoffe

Sportler haben grundsätzlich einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen und Spurenelementen, da sie mehr schwitzen und durch den höheren Energieumsatz mehr Enzymaktivitäten zum reibungslosen Ablauf ihres Hochleistungsstoffwechsels benötigen. Wer mehr als drei mal die Woche intensiv trainiert und zusätzlich eine Diät hält wird es kaum schaffen seinen Bedarf zu decken. Auch Personen die nicht auf Diät sind werden in den meisten Fällen nicht genügend Mineralstoffe mit der Nahrung zuführen. Das liegt ganz einfach daran, dass die meisten von uns aus Zeit- und Bequemlichkeitsgründen es nicht schaffen werden, sich jeden Tag vollwertig zu ernähren.

Eisen - der Sauerstofflieferant

Häufige Müdigkeit und Gereiztheit kann auf Eisenmangel hinweisen. Besonders Frauen nehmen häufig zu wenig Eisen zu sich. Die Folgen sind Blässe, brüchige Haare und Fingernägel sowie Schwindel und Kopfschmerzen.

In unserem Körper befinden sich ungefähr 5 Gramm Eisen. Davon sind alleine 70 % im Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, enthalten. Diese eisenhältigen roten Blutkörperchen transportieren den eingeatmeten Sauerstoff zu allen Körperzellen. So ist es leicht verständlich dass es bei Eisenmangel sehr schnell zu einem Energieverlust kommt, da der für die Energieproduktion benötigte Sauerstoff fehlt.

Ernährungsphysiologische Funktionen

- Bildung der roten Blutkörperchen

- Transport von Sauerstoff zu den Zellen

- Enzymtätigkeit

- Hormonstoffwechsel

- Immunsystem

- Herzfunktion

Mangelsymptome

- Appetitlosigkeit

- allgemeine Müdigkeit

- Verstopfung

- Libidomangel

- eingerissene Mundwinkel

- Haarausfall

- Atembeschwerden

- Hautblässe

Magnesium - das Salz des Lebens

Häufige Muskelkrämpfe können ein Hinweis auf Magnesiummangel sein. Denn die Muskelzellen sind auf dieses Mineral angewiesen. Ohne Magnesium können sie nicht reibungslos arbeiten, auch die Nerven wäre nicht in der Lage, Signale an die Muskeln weiterzuleiten. Dieses Mineral verhindert, dass die Muskeln zu schnell erregt werden und sich unkontrolliert zusammenziehen.

Magnesium erhält das Gleichgewicht zwischen dem Innenraum der Zelle und ihrer Umgebung und aktiviert rund 300 Enzyme im Körper. Der Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel ist auf dieses Mineral angewiesen - ohne Magnesium würden diese Prozesse viel zu langsam ablaufen.

Ernährungsphysiologische Funktionen

- Vorbeugung und Linderung von Muskelkrämpfen

- allgemeine Entspannung bei Stressbelastungen

- Sicherstellung von Enzymaktivitäten

Auch an der glatten Muskulatur der inneren Organe kann es zu krampfartigen Reaktionen kommen: Etwa im Magen-Darm-Trakt und an den Harnwegen. Funktionsstörungen der Herzmuskulatur und Herzrhythmusstörungen sind ebenfalls möglich. Weitere Mangelsymptome sind Konzentrationsstörungen, Schwindel, Kopfdruck, Nervosität und innere Unruhe.

Ein Magnesium-Mangel führt zu Muskelkrämpfen, Tremor (Zittern), Herzrhythmusstörungen und Migräne, da die Muskelzellen auf eine Unterversorgung mit einer erhöhten Erregbarkeit und Krampfneigung reagieren. Magnesium kommt nach dem Kalium am häufigsten in der intrazellulären Flüssigkeit vor. Beim Erwachsenen macht der Mineralstoff 24 bis 28 Gramm der Körpermasse aus. Immer mehr Menschen in Deutschland weisen einen Magnesiummangel auf. Die Ursachen sind vielfältig, zum einen durch ungenügende Zufuhr durch modernes Fast Food, Diäten und zu langes Kochen in zuviel Flüssigkeit.

Zink - der Jungbrunnen!

Seit mehr als 100 Jahren ist bekannt, das Zink eine wichtige Rolle im Wachstum von Pflanzen und Tieren hat. In den letzten Jahrzehnten haben Wissenschaftler in verschiedenen Teilen der Welt bewiesen, dass ergänzende

Gaben von Zink ernährungsbedingte Wachstumsverminderungen und die Infektionsanfälligkeit reduzieren können.

Zink ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, dass für eine breite Palette von Funktionen im menschlichen Körper essenziell ist.

Wundheilung, Immunsystem, Fortpflanzung (Empfängnisbereitschaft und Schwangerschaft der Frau und Zeugungsfähigkeit des Mannes), Wachstum, Verdauung, Stoffwechsel und sogar Geruchs- und Geschmackssinn sind ohne Zink nicht möglich. Die Aktivierung und Funktion von vielen Enzymen ist ohne Zink oder bei Zinkmangel unmöglich oder gestört.

Das lebensnotwendige Spurenelement Zink hat im Gegensatz zu den Erkältungsmedikamenten das Potential, vor Erkältung zu schützen und die Dauer sowie die Intensität einer Erkältung herabzusetzen.

Zink kann die Erkältung um durchschnittlich 3,6 Tage verkürzen. Die Erkältung ist die häufigste Erkrankung des Menschen, jeder Erwachsene klagt im Durchschnitt zweimal jährlich über die typischen Symptome wie Schnupfen, Heiserkeit, Kopf- und Muskelschmerzen sowie Husten.

In allen 70 Billionen Körperzellen ist Zink ein sehr aktiver Bestandteil. Es überwacht weit über 100 Enzymreaktionen und wirkt als starkes Antioxidiants. Es sorgt für die Spannkraft der Haut und für die optimale Produktion aller für das Jungbleiben wichtigen Hormone wie z.B. das Wachstumshormon, Testosteron und das Schilddrüsenhormon. Zink fördert auch die Gesundheit von Haaren und Kopfhaut und wird bei der Behandlung von Akne eingesetzt.

Männer brauchen besonders viel Zink!

Nur wenn die Sexualorgane eines Mannes ausreichend mit Zink versorgt sind, funktioniert Libido, Potenz und Orgasmusfähigkeit richtig. Bei einer Studie wurde gezeigt, dass der Penis und die Hoden von Männern schrumpfen, wenn ein Zinkmangel vorliegt. Wie wichtig Zink für den Mann ist zeigt auch die Tatsache, dass die Prostata die höchste Konzentration an Zink im Körper hat.

Besonders wichtig für Sportler!

Bei einer Studie in den USA mit einer großen Anzahl an Sportlern wurde festgestellt, dass 70 % einen Zinkmangel hatten. Aber gerade Athleten brauchen mehr Zink, da die beiden Hormone Testosteron und Wachstumshormon für Kraft und Leistung entscheidend sind. Offensichtlich verbrauchen Sportler mehr Mineralien und Spurenelemente oder nehmen durch die Nahrung nicht genug zu sich. Dies scheint vor allem bei Zink der Fall zu sein.

Tipp: Besonders in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, nicht nur zusätzliches Vitamin C sondern auch Zink einzunehmen. Ohne dieses Spurenelement ist das Immunsystem den Grippeviren hilflos ausgeliefert.

Ernährungsphysiologische Funktionen

- Beteiligt an der Produktion von Insulin

- unterstützt die Proteinsynthese

- wichtig für den Muskelaufbau

- optimiert die Gehirnfunktion

- beschleunigt die Wundheilung

- fördert die Bildung von Hormonen

- beugt Erkältungen vor und stärkt das Immunsystem

- fördert Muskelkraft und Ausdauer

- wichtig für gesunde Haut, schöne Haare und Nägel

- steuert wichtige Enzymfunktionen

Mangelsymptome

- Weiße Flecken auf den Fingernägel

- Dehnungsstreifen

- Störung im Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel

- Libidomangel und Potenzstörungen

- Haarausfall und schuppige Haut

- verzögerte Wundheilung

Jod - Fatburner und Energizer

Jod ist ein wichtiger Baustein der Schilddrüsenhormone, die sowohl für die Anregung vieler Stoffwechselprozesse im Körper, als auch für die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit verantwortlich sind. Müdigkeit, Konzentrationsstörungen sowie Antriebsarmut können somit Symptome für einen Jodmangel sein.

Obwohl der menschliche Körper nur einige Milligramm Jod enthält, sind 90% davon in der Schilddrüse gespeichert. Die Schilddrüse braucht Jod, um das wichtige Hormon Tyroxin, welches den Stoffwechsel aller Körperzellen steuert, zu bilden. Tyroxin reguliert auch den Grundumsatz und so den Energieverbrauch des Körpers. Deshalb kann es bei einem Jodmangel auch zu Müdigkeit und Gewichtszunahme kommen.

Ernährungsphysiologische Funktionen

- Steigert Fettverbrennung durch Anregung der Schilddrüsentätigkeit

- fördert geistige Aktivität

- sorgt für gesunde Haut, Haar und Nägel

- hilft bei der Stressbewältigung

- steigert die Konzentrationsfähigkeit

Mangelsymptome

- Kropfbildung

- Gewichtszunahme

- Wachstumsverzögerung

- Verstopfung

- Unterfunktion der Schilddrüse

- Müdigkeit und Unlust

- langsamer Stoffwechsel

- trockenes, brüchiges Haar

- trockene, blasse Haut

- Herzklopfen

- Regelstörungen

Chrom

Chrom spielt eine wichtige Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel. Dieses Spurenelement ist ein Teil einer Verbindung im Körper, der als Glucose-Toleranz-Faktor (GTF) bezeichnet wird. Chrom unterstützt die Insulinwirkung und trägt damit zur Aufrechterhaltung eines stabilen Blutzuckerspiegels bei. Es kann helfen den Appetit zu kontrollieren.

Ernährungsphysiologische Funktionen

- Stabilisiert den Blutzucker

- fördert den Fettabbau

- Senkung des erhöhten Blutzuckerspiegels

- Erhöhung der Insulin-Sensibilität

- Körperfettreduktion

- Appetitssenkung

- Reduktion erhöhter Cholesterin- und Triglyceridwerte

- Zunahme von Muskel-Masse

Ein stabiler Blutzucker ist für unsere Energie und unser Wohlbefinden von außerordentlich großer Bedeutung. Bei einem Mangel am Spurenelement Chrom kann der Blutzucker im Stoffwechsel nicht optimal verwertet werden und es kann im schlimmsten Fall zu Diabetes kommen.

Wir haben fast alle einen Mangel!

Ein Mangel an Chrom ist extrem weit verbreitet. Unter den Erwachsenen geht man davon aus, dass zirka 90 % zu wenig von diesem wichtigen Spurenelement mit der Nahrung aufnehmen. Kein Wunder also, dass starke Blutzuckerschwankungen aber auch Diabetes immer mehr Menschen plagen. Das Hormon Insulin transportiert den Blutzucker in die Körperzellen wo er zu Energie verbrannt werden kann. Chrom, aber auch Zink, werden vom Körper benötigt, damit Insulin diese Aufgabe optimal erledigen kann.

Wofür ist Chrom noch wichtig?

Neuere Studien haben gezeigt, dass Chrom auch das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Arteriosklerose senken kann, da es in der Lage ist, das gute HDL-Cholesterin zu steigern und gleichzeitig das schädliche LDL-Cholesterin zu senken. Durch seinen Einfluß auf den Stoffwechsel und die Stabilisierung des Blutzuckers wird Chrom auch gerne zur Unterstützung einer Diät und zur Beschleunigung des Fettabbaus eingenommen.

Mangelerscheinungen

- Heißhunger

- Schwindelanfälle

- Gereiztheit

- Depressionen

- ständige Müdigkeit

- Kopfschmerzen

- Unruhe

Selen

Selen ist ein essenzielles Spurenelement, das mit der Nahrung aufgenommen wird. Da in Deutschland die Verfügbarkeit von Selen aus den Böden für Pflanzen im Durchschnitt sehr gering ist, tragen pflanzliches Protein, Getreide und Brot im Unterschied zu Nordamerika, wo die Böden selenreicher sind, nur zu einem geringen Teil zur Selenzufuhr bei.

Eine mangelnde Versorgung mit dem Spurenelement Selen erhöht Experten zufolge das Krebsrisiko. Selen schützt den Körper vor Alterungsprozessen im Herz-Kreislauf- und im Immunsystem.

Auch hilft es dem Körper, die so genannten Freien Radikale abzubauen. Dabei handelt es sich um zellschädigende Sauerstoffverbindungen.

Es schützt den Körper vor Alterungsprozessen im Herz-Kreislauf-, Nerven- und Immunsystem. Außerdem beugen Selen-Verbindungen der Krebsentstehung vor. Zahlreiche Studien zeigen, dass ein Selenmangel das Risiko für Prostata-, Darm- oder Lungenkrebs erhöht. Es konnte bewiesen werden, dass Sauerstoffradikale, die in jeder Zelle vorkommen können, durch selenhaltige Enzyme abgebaut und unschädlich gemacht werden. Sind die Körperzellen den Radikalen schutzlos ausgeliefert, können die Zellen, die Proteine und auch das Erbgut der DNA geschädigt werden. Der Krebs kann entstehen.

Quelle: Gesellschaft für Ernährungsforschung e.V.

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