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Maharishi´s Vedisches Gesundheitssystem einschließlich Ayur-Veda-Medizin

Viele Tips aus der Apotheke Gottes

Ein neues Konzept zur Vorbeugung und zur Behandlung chronischer Erkrankungen

A) Theoretische Grundlagen

Einleitung

Der Ayurveda kommt aus Indien und gilt als eines der ältesten Heilverfahren („Ayu” = Leben bzw. Lebensspanne, „Veda” = Wissen). Er wurde von Maharishi Mahesh Yogi in Zusammenarbeit mit führenden indischen Ayurveda-Ärzten, westlichen Medizinern und Naturwissenschaftlern in der modernen Form des Maharishi Ayur-Veda wiederbelebt. Ayur-Veda ist eine von 40 Disziplinen in Maharishi´s Vedischem Gesundheitsansatz.

Die Wiederherstellung des inneren Gleichgewichtes erfolgt - sanft, natürlich und ohne Nebenwirkungen - als Ergänzung der modernen Medizin in fünf bisher vernachlässigten Bereichen:

Die innere Intelligenz des Körpers (Bewußtseinsentwicklung/Transzendentale Meditation/Atemübungen/Körperstellungen = Maharishi Yoga)

Gesundheitliche Einflüsse aus dem Kosmos (Vedische Astrologie = Maharishi Jyotish)

Orientierung der Städte, Häuser und Wohnräume - Baubiologie (Vedische Architektur = Maharishi Sthapatya Veda)

Wechselwirkung zwischen individueller und kollektiver Gesundheit (1%- bzw. Maharishi-Effekt)

Pulsdiagnose, Ernährung, Entschlackungskuren (Pancha-Karma), biologische Rhythmen, Konstitutionslehre, Musiktherapie, Heilkräuterkunde, etc.

Der Schwerpunkt der Anwendung liegt in der Vorsorgemedizin, Psychosomatik, bei Streßfolgeerkrankungen und bei chronischen Erkrankungen.

Die Notwendigkeit für eine neue Theorie der Medizin:

Da die Schulmedizin nur ein hochspezialisiertes Teilwissen besitzt, führt dies trotz unbestreitbarer Erfolge zu Problemen:

Die Nebenwirkungen sind enorm und werden meistens unterschätzt;

Schätzungen zufolge sterben in den USA jährlich 180.000 Menschen an iatrogen bedingten Ursachen (Journal of the American Medical Association; 1994: 272:1851-1857)!

Unbefriedigende Therapieerfolge bei chronischen Krankheiten und abnehmende Compliance der Patienten.

Es gibt keine wirklich effizienten präventivmedizinischen Programme für die Praxis.

Ein vollständiges Wissen um alle Naturgesetze, die unsere Physiologie steuern, ist daher dringend notwendig. Solange nicht alle Faktoren, die für die Gesundheit entscheidend sind, berücksichtigt werden, kann ein Gesundheitssystem nicht erfolgreich sein. Maharishi´s Vedisches Gesundheitssystem bietet auf der Basis des vollständigen Wissens um die innere Intelligenz des Körpers - den Veda - ein effektiveres, ganzheitlicheres und mehr vorsorgeorientiertes Gesundheitssystem, das in Zusammenarbeit mit der Schulmedizin deren Stärken nützt und unterstützt, zusätzlich jedoch neue Therapiekonzepte anwendet.

Vedische Urklänge - die Baupläne des menschlichen Körpers

Auf Grund der von dem Vedischen Gelehrten Maharishi Mahesh Yogi zusammen mit Physikern und Neurophysiologen gemachten Entdeckung muß die menschliche Physiologie in Zusammenhang mit den Veden in einem völlig neuen Licht gesehen werden. „Veda“ wird definiert als die dem menschlichen Organismus innerwohnende Intelligenz. Es handelt sich bei den Veden nicht um alte mythologische Schriften des frühen Indien, sondern um eine umfassende Darstellung aller Naturgesetze in Form von Klangfrequenzen.

Der Sitz der Intelligenz des Körpers

Die Vedischen Urklänge stellen sozusagen den abstrakten Bauplan für den Körper dar. Sie sind noch grundlegender als die DNS. Unser Körper ist somit nichts anderes als der sichtbare Ausdruck dieser inneren Intelligenzmuster - des Veda. Diese körpereigene Intelligenz kann direkt im Grundzustand des eigenen Bewußtseins an der Quelle unserer Gedanken durch die Technik der Transzendentalen Meditation erfahren und belebt werden.

HEILUNG DURCH WISSEN

Auf der Grundlage dieser durch die moderne Physik und Neurophysiologie gestützten sensationellen Entdeckung zeichnet sich eine neue Theorie für die gesamte Medizin ab, deren praktische Auswirkungen in vollem Umfang noch nicht abzuschätzen sind. Die innere Intelligenz des Körpers - der Veda als Grundlage aller Naturgesetze - wird gezielt für die Heilung benützt.

Es ist ein Konzept, das primär auf Wissen (= VEDA) aufbaut. Wissen besitzt heilende Kraft. Ohne Wissen - ohne Bewußtseinsentwicklung - gibt es keine Heilung, bzw. Befreiung von Krankheit und Leiden. Bei einer Krankheit handelt es sich letztlich um einen Wissensverlust, einen „Gedächtnisverlust“. Die einzelnen Teile des Körpers haben sozusagen ihre Beziehung zur Quelle, zur Ganzheit verloren. Der wesentliche therapeutische Ansatz besteht darin, die unterbrochene Kommunikation, die Verbindung zwischen der inneren Intelligenz und ihrem materiellen Ausdruck, dem Körper, wieder herzustellen.

DER "INNERE ARZT

Der „innere Arzt“ erhält dadurch die Gelegenheit sich selbst zu heilen. Die alte Erfahrungsweisheit „Medicus curat, Natura sanat“ steht damit auf einer wissenschaftlichen Grundlage. Erstmals ist es gelungen, diese „heilende Natur“ in Form der universellen Klangstrukturen des Veda näher zu untersuchen und auch gezielt zu aktivieren.

Maharishis Vedischer Ansatz für Gesundheit nutzt dieses vollständige Wissen vom Naturgesetz, das in den 40 Qualitäten des Veda und der Vedischen Literatur - den 40 Vedischen Disziplinen - zur Verfügung steht, wobei der Ayurveda nur einen Teil davon darstellt. Dadurch eröffnen sich, wie die Praxis zeigt, auch neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit chronischen Erkrankungen.

Bestätigung in der Praxis und durch wissenschaftliche Untersuchungen

Dieses neue Konzept über die Grundlagen einer Geist-Körper Medizin konnte in den letzten Jahren durch medizinische Forschungen eindrucksvoll bestätigt werden. Insbesonders liegen über 500 neurophysiologische, immunologische, psychologische und soziologische Studien über die Technik der Transzendentalen Meditation, pflanzliche Nahrungsergänzungen (Rasayanas), „Entschlackungs-Kuren“ (Maharishi Pancha Karma) und die Auswirkungen der Musiktherapie vor. Die Arbeiten wurden in anerkannten Fachzeitschriften veröffentlicht.

Die Konstitutionslehre der Ayurveda Medizin

DIE 5 ELEMENTE (Pancha Mahabhutas)

Gemäß den klassischen Texten des Ayurveda entsteht schrittweise aus dem unmanifesten Absoluten - dem Veda - über verschiedene Zwischenstufen (z.B. den 5 Elementen) die sichtbare Welt.

„Der Mensch ist gleich dem Universum. Was immer es an Dingen im Universum gibt, dieselben sind auch im Menschen und umgekehrt.“ (Caraka Sha. V, 3)

Vereinfacht ausgedrückt setzt sich die gesamte objektive Schöpfung einschließlich des Menschen aus fünf Grundelementen - den Mahabhutas - zusammen: Raum (Akasha), Luft (Vayu), Feuer (Tejas), Wasser (Ap) und Erde (Prithvi). Diese 5 Elemente sind keine materiellen Strukturen, sondern 5 Qualitäten der Materie.

Die fünf Elemente sind nicht nur die grundlegenden Bausteine des menschlichen Körpers sondern auch der Nahrung und der gesamten Umgebung. Sie treten immer gemeinsam auf.

Auf Grund dieses engen gesetzmäßigen Zusammenhangs zwischen dem Menschen und seiner Umgebung kann praktisch alles (tierischen, pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs), einschließlich des Einflusses von Klima und der Jahres- und Tageszeiten, klassifiziert und therapeutisch eingesetzt werden.

„Es gibt keinen Stoff in der Welt, der nicht Medikament wäre, wenn er mit rationaler Begründung und mit einem bestimmten Ziel angewendet wird.“ (Caraka 1, 26. 12.)

DIE LEHRE VON DEN DREI DOSHAS

Wenn wir von den fünf Elementen als den Bausteinen des Universums sprechen, sehen wir die Grundelemente von ihrer materiellen Seite. Lebende Systeme weisen zusätzlich noch Stoffwechsel und pyhsiologische Abläufe auf, die sich aus den energetisch-dynamischen Aspekten der fünf Elemente ableiten. Daraus ergeben sich drei dynamische Prinzipien, sogenannte Doshas, mit denen sich alle Funktionen des Organismus beschreiben lassen:

VATA (Raum+Luft) = Bewegung, Transport, Kommunikation

PITTA (Feuer+Wasser) = Stoffwechsel, Transformation, Wärmehaushalt

KAPHA (Wasser+Erde) = Struktur, Zusammenhalt, Stabilität

Diese drei psychosomatischen Regulationskräfte arbeiten im Körper immer zusammen und sind in jeder Zelle gegenwärtig. Die Doshas befinden sich in einem Zustand des dynamischen Gleichgewichts; sie reagieren auf kleinste Veränderungen des inneren und äußeren Milieus. Gesundheit bedeutet Ausgewogenheit dieser 3 Prinzipien. Ein Verlust des Gleichgewichts führt zu Krankheit.

Prakriti - die Natur des Menschen, seine psychosomatische Konstitution

Von Geburt an liegen die Doshas in einem für jeden Menschen charakterstitischen Verhältnis fest, d.h. es können ein, zwei, oder alle drei Doshas vorherrschen. Die dominierenden Doshas prägen mit ihren Eigenschaften die körperlichen und auch geistigen Merkmale. Durch Kombinationen sind sieben Haupt-Konstitutionstypen denkbar: nämlich reine Vata-, Pitta- und Kapha-Konstitution sowie die Mischtypen Vata-Pitta, Vata-Kapha, Pitta-Kapha und Vata-Pitta-Kapha-Konstitution. Jeder Mensch ist eine individuelle Mischung von Vata-Pitta und Kapha.

Jeder Konstitutionstyp hat seine Vorzüge und Stärken. Es gibt deshalb keine gute oder schlechte Konstitution. Vielmehr erhält jeder Mensch nach Caraka (Autor eines der klassischen ayurvedischen Textbücher) genau das Verhältnis der Doshas, das zur Bewältigung seiner spezifischen Lebensaufgabe am besten geeignet ist.

Auswahl einiger Eigenschaften von „Vatatypen“

Geringes Gewicht, leichter Körperbau

Begeisterungsfähigkeit

Führt Aktivitäten schnell aus

Neigung zu trockener Haut

Abneigung gegen kaltes, windiges Wetter

Unregelmäßiger Hunger und unregelmäßige Verdauung

Neigung zu Verstopfung

Schnelle Auffassungsgabe und gutes Kurzzeitgedächtnis

Neigung zu Sorgen und Kummer

Neigung zu leichtem und unterbrochenem Schlaf

Auswahl einiger Eigenschaften von „Pittatypen“

Mittelschwerer Körperbau

Führt Aktivitäten mit mittlerer Geschwindigkeit aus

Arbeitet sehr systematisch und organisiert

Abneigung gegen Hitze

Starker Hunger und gute Verdauung

Kann Mahlzeiten schlecht ausfallen lassen

Mittlere Auffassungsgabe und mittleres Gedächtnis

Kann Erlerntes systematisch wiedergeben - guter Redner

Unternehmungslustiger und kühner Charakter

Bevorzugt kalte Nahrung und kühle Getränke

Neigt zu Erregbarkeit, Ungeduld und Ärger

Neigt zu rötlicher Hautfarbe, rötlichen Haaren, Sommersprossen und Muttermalen.

Auswahl einiger Eigenschaften von „Kaphatypen“

Stabiler, schwerer Körperbau

Große Stärke und Ausdauer

Führt Aktivitäten methodisch und langsam durch

Neigung zu glatter und fetter Haut

Geringes Hungergefühl und langsame Verdauungskraft

Ruhige, beständige Persönlichkeit

Langsame Auffassungsgabe, gutes Langzeitgedächtnis

Tiefer und langer Schlaf

Kräftiges, eher dunkles Haar

Ist schwer aus der Ruhe zu bringen

B) Therapeutische Ansätze

DIE LEBER - EIN KLASSISCHES PITTA-ORGAN

Unabhängig von der Konstitution des Menschen, bedeuten Leberstörungen, im besonderen entzündliche Veränderungen der Leber, eine generelle und/oder lokale Störung des Pitta-Prinzips. Der generelle Therapieansatz im Maharishi Ayur-Veda besteht daher - neben speziellen Maßnahmen - in einer Reduktion des Pitta-Dosha.

Ansätze im Maharishi Ayur-Veda zur Therapie der akuten und chronischen Hepatitis

DIÄT:

Vermeiden/Reduzieren:

zu heißes, scharfes, saures, salziges und fettes Essen;

Fleisch, Fisch, Käse, Topfen, Joghourt, saure Milch, Sauerrahm, Öle, frittierte Speisen, Rübenzucker, Süßigkeiten, Alkohol, Kaffee, Essig;

Bevorzugen:

Mung Dal (gelbe Mungbohnen), Basmati-Reis;

Gemüse: rohes, grünes Gemüse in kleinen Mengen; süß und bitter wie z.B.: Artischocken, Spargel, Broccoli, Rosenkohl, Weißkohl, Blumenkohl, Gurken, Rettich, Erbsen, Kürbis, frisch gekochter Spinat, Zucchini;

süße, reife, einheimische Früchte;

Fleisch und Fisch in kleinen Mengen: Huhn, Kaninchen, Truthahn, Wildbret, Süßwasserfische;

3 - 5 Stk. geschälte Mandeln/Tag;

Gewürze: frischer Basilikum, Dill, Fenchel, frischer Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Gelbwurz, Minze, Petersilie, Pfefferminze, Safran, Schwarzer Pfeffer (kleine Mengen), Vanille, Zimt

Getreide (gekocht): Amaranth, Couscous, Dinkel, Gerste, Hafer, Nudeln (Hartweizengrieß), Weizen

Öle/Fette in kleinen Mengen: Ghee (Butterfett), Sonnenblumen, Oliven

Getränke: Pitta-reduzierende Kräutertees, Lassi (1 Teil Joghourt mit 2 - 3 Teilen Wasser mischen + Pitta-reduzierende Gewürze, etwas Ingwer, Roh-Rohrzucker, 1 - 2 Minuten mischen/mixen), warmes, abgekochtes Wasser (nicht heiß).

Heilkräuter:

Unterschiedliche Verwendung bei viraler oder toxischer Genese, bei akuter Hepatitis, chronischer Hepatitis, oder Leberzirrhose; Anwendung daher nur unter ärtzlicher Anleitung und Kontrolle;

europäische Kräuter: Berberitze, Enzian, Gelbwurz, Löwenzahn, Rhabarber Wurzel;

indische Kräuter:

Aloe vera-Saft, Phyllanthus, Katuka, Barberry, Nishot, Guduchi, Gotu-kola, Bhringaraj, Chiretta, Amlaki, Manjishta, Shatavari;

Spezielle Maharishi-Ayurveda Kräutermischungen: MA 579, MAK (Maharishi Amrit Kalash), MP 14, MA 685, MA 390, MA 320, MA 179, MA 247, MA 323, 367, 681; alle Maharishi Ayurveda-Präparate sind nur auf Rezept erhältlich.

Der erste Schritt ist die Voruntersuchung, dann folgt die Vorkur (ca 7 Tage) mit spezieller Diät und Routine zu Hause und tgl. telefonischer Beratung, anschließend 3-7 Tage Hauptbehandlung ambulant tgl. ca 3-4 Stunden (spezielle ayurvedische Ölmassagen und Kräuterdampfbehandlungen, verschiedene Ölbehandlungen, Darmreinigung, Behandlung des Hals-Nasen-Ohren Bereichs, Inhalationen, Musiktherapie, Aromatherapie, etc.) Außerdem Vorträge über gesunde Ernährung und Lebensweise und das Erlernen von Yogaübungen. Es folgen dann ca 2 Wochen Nachkur zu Hause (Beachtung diätetischer Empfehlungen) und abschließende Untersuchungen.

Entsprechend den zeitlichen Möglichkeiten und der Art der Beschwerden gibt es verschiedene Variationen dieser Kur.

YOGA / TRANSZENDENTALE MEDITATION

Das Erlernen der Technik der Transzendentalen Meditation nach Maharishi Mahesh Yogi (Orginalmethode: Maharishis Transzendentale MeditationÒ) erfolgt in einem 7-Stufen Programm (mehrere Sitzungen zu jeweils 1 1/2 Stunden). Die Methode wird dann selbstständig 2 x tgl. für 15-20 min. zu Hause praktiziert und ermöglicht eine tiefe Entspannung und Regeneration innerhalb von wenigen Minuten. Die Langzeitwirkung besteht in einem verbesserten Gesundheitszustand, mehr Lebensfreude und mehr Lebensqualität.

Die TM-Technik ist einfach zu erlernen und leicht zu praktizieren. Kinder ab 5 Jahren können in die Methode unterwiesen werden.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen bestätigten den medizinischen Wert dieser speziellen, jahrtausendealten Yoga-Methode. Auch in Österreich gibt es eine Vereinigung von Ärzten, die sich mit der Anwendung dieser Technik in der Vorsorgemedizin, in der Psychosomatik und komplementär bei der Behandlung chronischer Erkrankungen beschäftigt.

Lebensstil:

Streß und emotionale Belastungen so weit wie möglich reduzieren, Regelmäßigkeit fördern (Erstellen eines schriftlichen Tagesprogramms mit Evaluierung)

Nikotin vermeiden bzw. reduzieren;

Früh: Sesamölmassage, Yoga/Transzendentale Meditation, Frühstück (Kräutertee, Toastbrot, süßes Obst)

Mittags: Hauptmahlzeit (warm, frisch gekocht, Details s.o.)

Abends: Suppe, Toastbrot; Grießmus, etc.

Zwischenmahlzeiten: eingeweichte Rosinen;

während des Tages Ruhepausen einlegen;

Nachmittags: Yoga/Transzendentale Meditation

Abends nach dem Abendessen: entspannende, beruhende Tätigkeit, Lesen, Musik hören, angenehme Gespräche, bis 22.00 Uhr schlafen gehen.

ABSCHLIESSENDE BEMERKUNGEN:

Maharishi Ayur-Veda definiert die innerste Ebene unserer Physiologie als einen Zustand reiner Intelligenz, als „Veda“. Dies ist sozusagen die Schaltzentrale des Organismus, in der alle Naturgesetze, die für den harmonischen Ablauf der unzähligen Prozesse, die auf molekularer, zellulärer, Gewebe- und Organ-Ebene ablaufen, gespeichert sind. Das Therapieziel in der Ayurveda-Medizin ist die Belebung dieser inneren Intelligenz - des Veda - auf allen Funktionsebenen sowohl unserer Physiologie (geistig/seelisch/körperlich), als auch unserer Umgebung.

Der Prozeß des Gesundwerdens ist daher primär ein Prozeß der Bewußtwerdung dieser grundlegendsten Ebene unserer Physiologie - des Veda. Um diesen Vorgang zu unterstützen spielen, neben ayurvedischen Kräuterpräparaten, Diätempfehlungen, Musiktherapie und Aromatherapie, Yoga und im speziellen die Technik der Transzendentalen Meditation (Orginalmethode nach Maharishi Mahesh Yogi) eine zentrale Rolle.

Nach dem medizinischen Konzept des Maharishi Ayur-Veda ist Gesundheit ein Ordnungszustand, der nicht „von außen“ dem Organismus zugeführt, sondern nur „von innen“ her, vom Organismus selbst, aufgebaut und entwickelt werden kann. Gesund oder krank sein ist daher keine Situation, die „zufällig“ entstanden ist; sie hängt wesentlich von meiner Einstellung zum Leben - von meiner Einstellung zu mir selbst - vom Zustand meines Bewußtseins - ab.

Das Ziel der Maharishi Ayur-Veda-Medizin ist ein Leben im Einklang mit der Natur. Die Therapien des Maharishi Ayur-Veda erfordern eine Neuorientierung unseres Lebens und verlangen damit von uns die Übernahme der Verantwortung für uns selbst - für unsere Gesundheit - für die volle Entfaltung des Veda in uns.

Maharishi Ayur-Veda schließt alle Faktoren, die zu einer Gesundung des Organismus beitragen, mit ein. Daher werden alle schulmedizinischen Therapien weitergeführt und komplementär durch den Ayur-Veda ergänzt. So entsteht eine ganzheitsmedizinische Behandlung im weitesten Sinn des Wortes und mit den besten Erfolgen, was die Gesund-, bzw. Ganzwerdung der Patienten betrifft.

Literatur:

- AYURVEDA FÜR JEDEN TAG:

Dr. med. E. Schrott, Mosaik Verlag, 1994 (TB: Gesund und jung durch Ayurveda)

- AYURVEDA BEI GELENKS- UND RÜCKENSCHMERZEN, BEI KOPFSCHMERZEN, BEI BLUTHOCHDRUCK

3 Bücher im Mosaik Verlag, 1996, von Dr. Schrott/Dr. Schachinger,

pro Band S 182,-.

- KOCHEN NACH AYURVEDA:

Dr. med. K. Pirc, Falken Verlag, 1996 (S 364,-).

-AYURVEDA - KURSBUCH FÜR MUTTER UND KIND:

Dr. Karin Pirc, Lübbe Verlag, 1996 (S 369,-)

- AYURVEDA FÜR FRAUEN:

Dr. N. Lonsdorf, Knaur TB, 1994 (S 194,-).

- DER MENSCHLICHE KÖRPER ALS AUSDRUCK DES VEDA UND DER VEDISCHEN LITERATUR:

Dr. Tony Nader, M.D., Ph.D., Maharishi University Press, Holland.

- SELBSTHILFE DURCH MEDITATION:

Gottwald, Howald; mvg-TB, 1988 (S 116,-).

- TRANSZENDENTALE MEDITATION UND AUTOGENES TRAINING:

Ch. Kniffki, Vorwort von Prof.H.Selye; Kindler Taschenbuch 1979.

Informationen, Terminvereinbahrung, Maharishi Ayur-Veda Produkte:

 

Österreichische Gesellschaft für Ayurvedische Medizin

Maharishi Ayur-Veda Gesundheitszentrum

Dr. med. Lothar Krenner

Viele Tips aus der Apotheke Gottes

Viele Tips aus der Apotheke Gottes, unserer Natur, hat der bekannte Kräuterpfarrer Weidinger, welchen wir als Gast beim Bundeskongreß der HLÖ am 11.9. in Wien begrüßen durften.

So enthält der Eisenkraut Tee viele Gerb- und Bitterstoffe, welche nicht nur die Leber, Muliz und Nieren reinigt, sondern auch unsere Gehirnzellen nährt. Weiters soll er auch die Lebensfreude mehren. 2 gehäufte TL des blühenden Krautes,wächst auf mageren Wiesen, Steinhaufen und oft direkt an Wegen ( ohne Wurzeln sammeln und im Schatten trocknen ), kleinschneiden, mit ¼ l kochendem Wasser übergiessen, 15 min. ziehen lassenund abseihen. Mit Honig und Zitrone "aufbessern," morgens 1 Tasse trinken. Dieser Tee hilft auch die Morgenmüdigkeit zu überwinden. Wer das blaßlila oder blaßrosa Eisenkraut nicht findet, bekommt in der Apotheke diesen Tee. Die Leberfunktion steigern kann auch der Löwenzahn, Odermenning, Petersilie, Scharfgarbe, Tausendguldenkraut, Wermut oder Mariendiestel.

Bei Einsatz von Bärlapp sollte man äußerst vorsichtig sein, durch zu langes ziehen und Überdosierung, kann der Sud "giftig" werden. Mit all' diesen Pflanzen und Gewächsen kann man verschiedene Tee's zubereiten, immer abwechseln, manches davon bekommt man auch als Frischpflanzensaft, zB. Von Drapal oder Schoenenberger. Die Zubereitung der Tee's funktioniert so: 2 TL mit 1/4l kochendem Wasser übergiessen, 15 min, ziehen lassen, abseihen, morgens und abends je 1 Tasse davon trinken.

Die Löwenzahnblätter kann man von ca. März bis Ende Mai auch frisch verwenden oder im Schatten trocknen. Der Löwenzahn ist eine der wichtigsten entgiftenden Heilpflanzen zur Blutreiningung, bei Frühjahrsmüdigkeit, sowie bei Leber und Gallenleiden. Frisch kann man mit den Blättern und Knospen zB mit Gänseblümchen (wasserfördernd) eine herrlichen Salat zubereiten oder dies kleingeschnitten in die fertige Suppe einstreuen. Mit Topfen schmeckt Löwenzahn auch als Aufstrich sehr gut. Senfkörner helfen nicht nur bei Verdauungskrankheirten, Unterfunktion im Magen und Darm, der Leber und Bauchspeicheldrüse werden dadurch ausgeglichen. Senfkörner verbessern außerdem den Stoffwechsel. Industriesenf eignet sich aufgrund der Zusatzstoffe nicht besonders. Einnehmen kann man die Senfkörner täglich in Form von 1 TL, gut kauen oder voher zerstossen, mit 1 TL Apfelessig und 1/8 l Wasser morgens nüchtern trinken. Als weitere Teesorten eignen sich: Mariendiestel-Tee, welchen man über längere Zeit trinken soll. 1 ½ TL zerstoßene Samen und ½ TL getrocknete Pfefferminzblätter mit 1/4l kochendem Wasser übergiessen, 15 min ziehen lassen. Abseihen und 3 x täglich 1 Tasse, jeweils ½ Stund vor den Mahlzeiten trinken. Eine sechswöchige Trinkkur wirkt sich laut Kraüterpfarrer Weidinger äußerst vorteilhaft auf die Leber aus. Der Mariendiestelsamen gilt als Leberschutz und hilft bei der Regeneration der Leberzellen. 2 TL zerstoßene Körner als Tee oder 4 x 1 TL täglich mit etwas Wasser getrunken, so einfach ist die Anwendung. Die Heilkraft der Mariendiestel befindet sich in der Eiweißschicht unter der Samenschale, hier findet man das Flavon Silymarin.

Dieser Wirkstoff ist auch der Hauptbestandteil des bekannten Legalon. In Südafrika verwendet man bei Leber-, Gallen-, Nieren- und Blasenleiden die Teufelskralle. Hauptwirkstoffe sind Glykoside und Bitterstoffe, Teufelskralle soll auch bei Arthrose helfen. Auch der Kirsche wohnen heilsame Kräfte inne. Sie wirken sich besonders auf den Magen/Darmtrakt, die Leber und Bauchspeicheldrüse aus. Der Reiche Gehalt an basischen Mineralen macht die Kirsche zu einem besonderem diättischen Mittel. Man kann während der Erntezeit, Obst sollte man immer nur während der "echten" Erntezeit geniessen, ohne weiters davon täglich bis zu 1 Kilo geniessen. Dies vermag auch Ernährungsfehler, welche durch den auschliesslichen Gebrauch von Weizenmehl, Weißzucker, Fleisch, Konservenkost und " Genußmittel " entstehen ausgleichen. Beifuß aktiviert die Verdauungsdrüsen und macht Fett leichter verdaulich. Seine Wirkung auf die Leber kann kaum von einem anderem Gewürz erreicht werden. Beifußtee gleicht auch Gemütsschwankungen aus, man trinkt täglich 1 - 3 Tassen aus 1 TL geschnittenem Beifußkraut, ¼ l kochendes Wasser, 15 min ziehen lassen. Ein Aufguß aus der Eberraute ist ebenfalls sehr billig und stimmuliert das Immunsystem sehr gut. Man sollte diesen Tee während mindestens 3 Monate trinken und in sich frisch aus der Apotheke besorgen (Herba Abrotani). Hauptinhaltsstoff der Eberraute sind Alkaloid Abrotnin Bitter-und Gerbstoffe.

Als weiteres ideales Mittel für die Anregung des Immunsystems aus der Natur eignet sich auch die Echinacea, in Tropfenform. Geranium Bourbon, Karottensamen, Rosmarin und Zitrone, als ätherische Öle erhältlich und in der Aromatherapie anzuwenden ( nicht innerlich !), kräftigen ebenfalls die Leber. ÜBRIGENS: Zuviel Sonne und Hitze ist bei Lebererkrankungen nicht besonders förderlich. Beim Einsatz von Bachblüten eignet sich HOLY am besten. Bachblüten sollten nicht auf Dauer genommen werden, die Zusammenstellung muß ständig " neu justiert" werden. Bei Bachblüten, wie auch bei folgenden Homöophatika sollte bedacht werden das diese meist in 38%igem Alkohol angesetzt sind.durch die Einnahme von größeren Mengen wir die Leber zusätzlich belastet, der Einsatz von Globuli schient hier sinnvoller. In der Homöophatie werden folgend Mittel eingesetzt: Carduus maranius Potenz D3 - D6, Arsenicum D12 - D30 und Phosphorus D15 - D30.

Bei Leberzirrhose wird manchmal auch ein Rheintoxin von Horvi, Nukleozym, Comp.13 verwendet. Sollte Sie andere Mittel, welche Ihnen geholfen haben, schreiben Sie uns bitte. Wir werden Ihren Tip, gerne auch unter Nammensnennung, nach Prüfung gerne weitergeben. Bei Heilsteinen empfehlen sich: Azurit-Malachit, Bergkristall, Bernstein, Citrin, Edelopal, gelber Jaspis, Goldtopas, grüne Jade Heliotrop, Kupfer, Magnesit, Regenbogenobsidan, Rosenquarz, rote Koralle, Saphir, Smaragd, und Türkis. Passen Sie auf, daß man Ihnen nicht einen gefärbten Stein anhängt.

Durch den modernen Einsatz von Heilsteinen befinden sich schon viele Scharlatane am Markt, fragen sie ob der Stein echt oder gefärbt ist. Zum Schluß noch ein Rezept für eine Frühlingskräutersuppe zur Blutreinigung: Junge Brennesseln, Gänseblümchenkraut mit Blüten, Scharfgarbenblättchen und wenige Gundermann-Ranken mit Blättern kalt waschen, grob hacken, mit Wasser zustellen, Kraüterwürze dazugeben und aufkochen. Die fertige Suppe mit 1 - 2 Eidotter und wenig Milch verfeinern. Pro Teller mischt man 4 - 5 getrocknete Ringelblumenblätter und 1 TL ungeschroteten Leinsamen dazu.

GUTEN APPETIT ! (IR)