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XX. Zusammenfassung

Die diversen Erkenntnisreihen über MS decken sich alle mit der Hypothese, daß Ernährung der hauptsächliche äußere Faktor für die Ursache der Krankheit ist. Nur Ernährung deckt die ausgedehnten und unterschiedlichen erkenntnisse über die geographische Verbreitung. Es scheint so, daß die Aktivierung von T-Zellen gegen das ZNS durch molekulare Mimikry, hervorgerufen durch Nahrungsproteine, und die beständige Reizung und Schwächung der BHS durch Immunreaktionen, die durch Nahrungshypersensibilitäten verursacht werden und durch Mikro-Embolien, die in Beziehung zu gesättigten Fetten stehen, schließlich zum Ingangsetzen und Fortschreiten der MS führen. Auf dieser Grundlage ist die beste Behandlung der MS, die Nahrungsmittel zu verbannen, welche die T-Zellen aktivieren und die BHS zerstören und Ergänzungsmittel zuzuführen, die das ZNS, das Immunsystem, die BHS und den Darm stärken. Mann sollte jegliche Milchprodukte, Getreide, Eier, Hefe und Hülsenfrüchte vermeiden, alle Nahrungshypersensibilitäten durch einen ELISA-Test nachweisen und die betreffenden Nahrungsmittel aus dem Speiseplan entfernen, die Aufnahme an gesättigten Fetten auf weniger als 15 g am Tag reduzieren, die Aufnahme an mehrfach gesättigten Fetten (nicht-raffinierte Öle) steigern und eine Vielzahl an ergänzenden Mittel einnehmen, die Vitamine, Mineralstoffe und Anthocyanoside umfassen. Grundsätzliche Erkenntnisse weisen darauf hin, daß ein striktes Einhalten dieser Ernährungsrichtlinien die MS-Schübe stark reduzieren wird und wohl auch verhindern kann. Unglücklicherweise wurde die Beziehung zwischen Ernährung und MS in keiner Weise erforscht, trotz der offensichtlichen Verbindungen zwischen ihnen. Die MS-Gemeinde muß aktiv werden und die nationalen MS-Gesellschaften drängen, solche Forschungsvorhaben zu fördern und zu unterstützen, die jenseits jeden vernünftigen Zweifels entscheiden, ob die Ernährung das Fortschreiten der MS beeinflußt. Die MS-Gemeinde muß sich als Kampfgefährten im Kampf gegen die MS sehen und auf grundlegenden Forschungvorhaben bestehen, die ihnen möglicherweise in naher Zukunft von Nutzen sein können.