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XIX. Gegenwärtige Probleme in der MS-Forschung

Nachdem Sie all vorausgegangenen Informationen gelesen haben, fragen Sie sich vielleicht, ob irgendeine entscheidende Untersuchung über MS und Ernährung stattgefunden hat. Bedauerlicherweise gibt es zur Zeit keine solche Untersuchung, und sehr, sehr wenig geschah auch während der letzten 25 Jahre. Das vollständige Fehlen von Forschung auf diesem Gebiet ist kaum im Interesse der MS-Patienten, wenn man die offensichtlichen und zahlreichen theoretischen, empirischen und durch Fallstudien belegten Nachweise anschaut, die schon seit Jahren für die Verbindung von MS und Ernährung vorhanden sind.Ja, mehr noch, diese Armut an Forschung ist unentschuldbar, wenn man das große Interesse, das die Gemeinde der MS-Betroffenen an dem möglichen Nutzen von Ernährung bei der MS-Behandlung nimmt, betrachtet. Wenn dieses Thema angeschnitten wird, was häufig geschieht, wird von Medizinern stets die gleiche Linie vertreten: "Es gibt keinen Beweis dafür, daß Ernährung den Verlauf der MS beeinflußt." Es stellt keine Überraschung dar, daß es keinen Beweis der einen oder anderen Art gibt, weil die notwendige Forschung weder unternommen, noch gefördert wurde. Infolge dieser Vernachlässigung hat man die MS-Gemeinde in der Luft hängen lassen mit dem quälenden Dilemma: "Diät oder nicht Diät - das ist die Frage." Und so stoßen Ernährung betreffende Sorgen und Fragen von MS-Patienten auf taube Ohren , und dafür muß Abhilfe geschaffen werden.

 

Ich empfehle, wenn Sie wirklich zweifelsfrei wissen wollen, ob Ernährung eine wesentliche Ursache der MS ist und ihr Fortschreiten signifikant beeinflußt, daß Sie dann an die gewählten Amtsinhaber und Direktoren Ihrer Nationalen MS-Gesellschaft herantreten. Es ist wesentlich, zu erkennen, daß die Forschungsvorhaben, die gegenwärtig von Ihrer MS-Gesellschaft unterstützt werden, mit Geldern, die zu Ihrem Nutzen aufgebracht wurden, sehr wenig, wenn überhaupt eine Auswirkung auf Ihre Gesundheit haben. Diese Forschungsvorhaben sind beinahe ausschließlich fundamentale Langzeitstudien (über Molekularimmunologie, genetisches Verhalten usw.), die für Jahrzehnte nicht in eine praktisch Anwendung münden werden, wenn überhaupt jemals. Solch eine akademische Forschung ist bis zu einem gewissen Punkt in Ordnung, aber das vollständige Fehlen der Forschung hinsichtlich eines praktischen Werts (z.B. Ernährungsforschung) ergibt kein vernünftiges Gleichgewicht (50:50 wäre vernünftig). Zum Beispiel werden 90 % der Forschungsgelder für molekulare und genetische Forschung ausgegeben.

 

Die Schlußfolgerung drängt sich auf, daß der MS-Gemeinde hinsichtlich der Forschung nicht sehr gedient ist. Der Hauptgrund dafür scheint zu sein, daß sich die Offiziellen in den MS-Gesellschaften der umfassenden und vielfältigen Erkenntnissgrundlagen, die eine Beziehung zwischen Ernährung und MS stützen, gar nicht bewußt sind. Es scheint doch nur vernünftig zu sein, daß die MS-Gesellschaften solche Forschungsvorhaben fördern und unterstützen sollten, die den Mitgliedern möglichst innerhalb der nächsten fünf oder zehn Jahre nützlich werden könnten. Ernährungsforschung ist selbstverständlich ein Gebiet, das dringend ernsthafter Forschungsbemühungen bedarf und ich bin sicher, es gibt noch weitere. Ich möchte Sie dringend bitten, aktiv zu werden und Ihrer MS-Gesellschaft bald zu schreiben. Lassen Sie sie wissen, daß Sie verläßliche Erkenntnisse darüber wünschen, ob die Ernährung die MS beeinflußt oder nicht und ob andere alternative Therapien von Wert sind oder nicht.

XX. Zusammenfassung

Die diversen Erkenntnisreihen über MS decken sich alle mit der Hypothese, daß Ernährung der hauptsächliche äußere Faktor für die Ursache der Krankheit ist. Nur Ernährung deckt die ausgedehnten und unterschiedlichen erkenntnisse über die geographische Verbreitung. Es scheint so, daß die Aktivierung von T-Zellen gegen das ZNS durch molekulare Mimikry, hervorgerufen durch Nahrungsproteine, und die beständige Reizung und Schwächung der BHS durch Immunreaktionen, die durch Nahrungshypersensibilitäten verursacht werden und durch Mikro-Embolien, die in Beziehung zu gesättigten Fetten stehen, schließlich zum Ingangsetzen und Fortschreiten der MS führen. Auf dieser Grundlage ist die beste Behandlung der MS, die Nahrungsmittel zu verbannen, welche die T-Zellen aktivieren und die BHS zerstören und Ergänzungsmittel zuzuführen, die das ZNS, das Immunsystem, die BHS und den Darm stärken. Mann sollte jegliche Milchprodukte, Getreide, Eier, Hefe und Hülsenfrüchte vermeiden, alle Nahrungshypersensibilitäten durch einen ELISA-Test nachweisen und die betreffenden Nahrungsmittel aus dem Speiseplan entfernen, die Aufnahme an gesättigten Fetten auf weniger als 15 g am Tag reduzieren, die Aufnahme an mehrfach gesättigten Fetten (nicht-raffinierte Öle) steigern und eine Vielzahl an ergänzenden Mittel einnehmen, die Vitamine, Mineralstoffe und Anthocyanoside umfassen. Grundsätzliche Erkenntnisse weisen darauf hin, daß ein striktes Einhalten dieser Ernährungsrichtlinien die MS-Schübe stark reduzieren wird und wohl auch verhindern kann. Unglücklicherweise wurde die Beziehung zwischen Ernährung und MS in keiner Weise erforscht, trotz der offensichtlichen Verbindungen zwischen ihnen. Die MS-Gemeinde muß aktiv werden und die nationalen MS-Gesellschaften drängen, solche Forschungsvorhaben zu fördern und zu unterstützen, die jenseits jeden vernünftigen Zweifels entscheiden, ob die Ernährung das Fortschreiten der MS beeinflußt. Die MS-Gemeinde muß sich als Kampfgefährten im Kampf gegen die MS sehen und auf grundlegenden Forschungvorhaben bestehen, die ihnen möglicherweise in naher Zukunft von Nutzen sein können.

XXI. Danksagungen

 

 

Ich möchte für die große Hilfe und Unterstützung danken, die ich von meiner Frau Joan und meinen Söhnen Matt, Dean und Duncan während der Zeit des Zusammentragens dieser Untersuchung empfangen habe. Irwin, Cathy, Joel und Michael lasen freundlicherweise kritisch das Manuskript und boten viele wertvolle Vorschläge zur Verbesserung. Billie Chiang bearbeitete das Manuskript fachmännisch. Viele MS-Patienten haben ihre Fallgeschichten und Testergebnisse beigesteuert, und das hat mir mehr Einblick in eine sehr furchterregende und manchmal verheerende Krankheit vermittelt. In dieser Hinsicht möchte ich besonders Barbara MacLellan danken. Dave Q, Aapo Halko und Jean Sumption haben freundlicherweise diesen Aufsatz in ihre tollen Websites übernommen und ich bin dankbar für ihre Großzügigkeit.

 

Dieser Aufsatz ist dem Andenken von Roger MacDougall gewidmet, der die MS durch Logik, Intuition und Hingabe an sein Ernährungsprogramm niedergekämpft hat.

XXII. Anhang

Bücher

(Nur das erste Buch ist auf Deutsch erschienen. Ich gebe die Liste trotzdem wieder, damit die des Englischen mächtigen Patienten die Möglichkeit haben sich weitergehend oder ergänzend zu informieren. - Der Übersetzer)

 

Ein absolutes Muß ist das Buch "Multiple Sclerosis - a self-help guide to its management" von Judy Graham, 2. Auflage 1989.

Erschienen bei Healing Arts Press, 1 Park Street, Rochester, Vermont 05767. Eine 3. Auflage (1993) ist nur in England auf dem Markt.

Schreiben Sie an MS Research Centre, 4a Chapel Hill, Stansted, Essex. UK CM24 8AG.

Dieses Buch enthält hervorragende Erörterungen unterschiedlicher Therapien im Kampf gegen die MS. (Das Buch ist 1983 unter dem Titel "Multiple Sklerose - und doch nicht verzweifeln" im Hermann Bauer Verlag Freiburg in 1. Auflage auch auf Deutsch erschienen -ISBN 3-7626-02727 - aber momentan vergriffen. - d. Übersetzer)

 

"The Multiple Sclerosis Diet Book" von R.L. Swank und B.B. Dugan, 1987.

Erschienen bei Doubleday & Co., Garden City, New York.

Dieses Buch vermittelt die ultra-fettarme Ernährung und hat weitere nützliche Informationen. Die Daten zeigen bei vielen Patienten, die sich 35 Jahre lang ultra-fettarm ernährten, daß keine Verschlimmerung eintrat.

 

"MS - Something Can Be Done and You Can Do It" von R.W.Soll und P.B. Grenoble, 1984.

Erschienen bei Contemporary Books, Chicago.

Ein gutes Buch über die Rolle der Nahrungsallergene bei MS.

 

"My Fight Against Multiple Sclerosis" von R. MacDougall, 1980.

Eine Broschüre, erhältlich bei Regenics Inc., Rt. 10, 2660 Touby Road, Mansfield Ohio 44903, Telefon (419) 756-2994 (kostet $ 2.-).

Eine ausgezeichnete Darstellung einer andauernden Remission (40 Jahre), die durch eine allergenfreie, ultra-fettarme Diät erreicht wurde.

 

"New Hope - Real Help for those who have Multiple Sclerosis" von John Pageler, 1987.

Ein Büchlein, das vom Autor direkt zu beziehen ist: 6200, 102 Terrace N., Pinellas Park, FL 33782 (kostet $ 9.-).

Eine weitere anregende Darstellung aus persönlicher Erfahrung, wie man ein Fortschreiten der MS durch Nahrungsumstellung verhindert.

 

"Fats that Heal, Fats that Kill" von Udo Erasmus, 1993.

Erschienen bei Alive Books, 7436 Fraser Park Drive, British Columbia, Canada V5J 5B9.

Eine ausführliche Darstellung der Beziehung zwischen gesättigten Fetten und Zivilisationskrankheiten wie Multipler Sklerose.

 

"Allergies - Disease in Disguise" von C. Bateson-Koch , 1994.

Erschienen bei Alive Books, Burnaby, British Columbia, Canada.

Ein ausgezeichneter Überblick über Allergien mit Vorschlägen die Bedingungen zu ändern.

 

Internet Web Sites

Es gibt zahlreiche wertvolle Websites, die Informationen über MS in Hülle und Fülle bieten. Viele sind miteinander verknüpft und somit kann man, wenn man einmal mit einigen wenigen angefangen hat, doch so enden, daß man viele Sites aufsucht. Unten sind einige ausgezeichnete Sites angeführt, die es lohnt aufzusuchen. Diese werden Sie ebenfalls zu vielen anderen verbundenen Sites führen. Bemerkenswerterweise sind die weitaus besten Sites von MS-Patienten ins Netz eingesetzt worden.

 

www.2cowherd.net/q

 

http: www.helsinki.fi/~ahalko/ms.html

 

aspin.asu.edu/msnews

 

www.webdirect.net/zeno

 

Die letzte Site ist besonders nützlich, weil sie viel Information über die Beziehung zwischen Nahrungshypersensibilitäten und Krankheit ebenso enthält wie viel allgemeine Information über andere Ursachen von Hypersensibilität.

 

Von hohem Wert ist auch die Internet newsgroup alt.support.mult-sclerosis

 

Tests

(Ich gebe hier die amerikanischen Labors und deren Tests so an, wie sie im Essay stehen. Das kann dem Arzt helfen, die deutsche Entsprechung und die entsprechenden Labors zu finden. Diese Recherche war mir selbst leider nicht möglich. - Der Übersetzer)

 

Blut-Allergietest durch ELISA

Absolut wesentlich um Nahrungsempfindlichkeiten festzustellen. Möglich bei

Meridan Valley Clinical Laboratory, 515 W. Harrison St., Kent, Washington 98032,Tel. (206) 859-1135 / Fax: (206) 859-8700 2 Nahrungstafeln, die 190 Nahrungsmittel abdecken (ungefähre Kosten $ 125.- US).

Wenn Sie Schwierigkeiten haben einen Arzt zu finden, der den Test mit Ihnen durchführt, setzen Sie sich mit dem Labor in Verbindung und man wird sicher in der Lage sein, Ihnen einen Arzt in Ihrer Nähe zu finden, der den Test mit Ihnen macht.

 

Darmdurchlässigkeit

Erhöhte Durchlässigkeit kann dazu führen, daß Makromoleküle, Giftstoffe und Antigene durch die Darmschranke ins Lymph- und Kreislaufsystem gelangen. Diese Teilchen lösen eine Immunantwort aus. Es ist sehr nützlich für MS-Patienten feststellen zu lassen, ob sie einen "undichten Darm" haben und falls das zutrifft, entsprechende Schritte zu unternehmen um diesen Zustand zu revidieren.

Angeboten von Great Smokies Diagnostic Laboratory, 18A Regent Park Boulevard, Asheville, North Carolina 28806

 

Pilzanalyse

Pilzbefall kann eine stark erhöhte Darmdurchlässigkeit und Hypersensibilitäten verursachen, und ist bei MS-Patienten sehr häufig. Dieser Zustand sollte, falls vorhanden, revidiert werden.

Angeboten von Antibody Assay Laboratories, 1715E Wilshire #715, Santa Ana, California 92705, Tel (714) 972-9979

 

Gesamte Blutinhalte

Schwermetalle können, wengleich selten, eine Rolle bei MS spielen. Quecksilber von Zahnfüllungen könnte ernste Probleme verursachen. Eisenmangel wurde ebenfalls mit MS in Verbindung gebracht.

Angeboten von Doctor´s Data Laboratories, 170 W. Roosevelt Road, West Chicago, Illinois, gebührenfrei: (800-323-2784); Fax: (708) 231-9190.

Haaranalyse wird ebenfalls angeboten.

 

Der Autor

 

Ashton F. Embry

3303-33rd Street NW

Calgary, Alberta

Canada T2L 2A7

 

Tel: 403-292-7125 (Büro), 403-282-0028 (privat)

Fax: 403-292-4961

E-Mail: embry @ gsc.nrcan.gc.ca (Büro), embrya @ cadvision.com (privat)

 

Es ist ausdrücklich erlaubt, diesen Essay oder Teile davon zu kopieren und zu verbreiten.

XXIII. Literaturliste

(Die Literaturliste wird hier wie im Original wiedergegeben. Wenngleich sie für die meisten Leser entbehrlich sein dürfte, so wird doch der interessierte Fachmann Zugang zu den meisten Materialien finden können)

 

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Dieses Material ist als allgemeine medizinische Information gedacht und nicht als Ratgeber für den individuellen Patienten vorgesehen; es will und kann den Rat des Arztes nicht ersetzen. Jede Art von Verantwortung für Folgen, die aus eigenem Handeln aufgrund dieses Aufsatzes entstehen, muß zurückgewiesen werden.

 

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