Logo

Das alte Schild & was es bedeutet:

Im Bereich des ersten Wagenteils der Niederflurbahnen dürfen sich gleichzeitig mit einem Rollstuhlfahrer keine Fahrräder aufhalten. Radfahrer müssen gegebenenfalls auf die weiteren Stellplätze in Höhe der Türen 3 und 4 (mittleres und hinteres Wagenteil) ausweichen oder das nächste Fahrzeug nutzen. Gleiches gilt für den Stellplatz im Beiwagen und auch für die Stellplätze in unseren Bussen, auch hier dürfen sich gleichzeitig mit einem Rollstuhlfahrer keine Fahrräder aufhalten.

Das neue Schild & was es bedeutet:

Bitte festhalten, liebe Nichtraucher.
Zuerst Rollstuhlfahrer mit Kinderwagen, 
& dann maximal 2 Fahrraeder!

das sieht dann so aus

. oder . . so ...

aber es gilt das oben zitierte Regelwerk:
Im Bereich des ersten Wagenteils der Niederflurbahnen dürfen sich gleichzeitig mit einem Rollstuhlfahrer keine Fahrräder aufhalten.

achso, ja .. .

 .. . so mueßte das dann aussehen. Will man aber hier offensichtlich vermeiden, das so klar darzustellen, denn es steht ja auch in den /Befoerderungsbedingungen.html sehr gut versteckt!

Aus der Praxis

27.09.2016 16:38 Uhr Bessunger Straße, Anhaenger 9433
Beim Zustieg mit dem Rollstuhl an der Bessunger Straße in den Anhaenger einer Hochflurbahn, die mit zwei Kinderwagen & einer Frau mit Rollator & einem Fahrrad besetzt ist, bitte ich die Fahrerin, daß der Radfahrer doch bitte die Bahn verlassen moege.
die Fahrerin behauptet jedoch, es sei doch genuegend Platz, und bis zum Luisenplatz, wo der Radfahrer auch aussteigen will, ginge das ja wohl.
Daß nur drei Minuten spaeter eine Schnellbahn ebenfalls zum Luisenplatz faehrt & man angesichts dessen dem Radfahrer den Fahrzeugwechsel durchaus zumuten koennte, interessiert sie nicht, obwohl das Fahrad den Gang blockiert und kein Durchkommen moeglich ist.

11.10.2016 16:38 uhr Bessunger Straße Wagennummer 9123, Linie 7 oder 8?, Zustieg mit dem Rollstuhl, Fahrzeug belegt mit drei Fahrraedern.
Wiederum bitte ich die Fahrerin, daß die Radfahrer bitte aussteigen sollen, und wieder erhalte ich die Antwort, daß der Platz doch ausreichend sei.

Offensichtlich ist das Fahrpersonal genauso wenig ueber die Unternehmensrichtlinien zur Fahrradmitnahme in Bahnen & Bussen informiert, wie die Fahrradfahrer selbst.
Wie kann das sein, daß Fahrpersonal die Befoerderungsrichtlinien so grob mißachtet & damit andere Fahrgaeste gefaehrdet?
Daß die Hinweisschilder in den Fahrzeugen mit der vagen Formulierung “reicht der Platz nicht fuer alle . .. “ die Befoerderungsrichtlinien in keiner Weise widerspiegeln, ist ja bereits bekannt.
Wie gedenkt die HEAG mobilo, ihre Befoerderungsrichlinien so zu dokumentieren, daß nicht nur Fahrradfahrer, sondern auch das Fahrpersonal darueber in Kenntnis gesetzt wird?
Eine rechtssichere Formulierung sollte hier schon zu erwarten sein, vorallem, wenn die Neugestaltung als Ikonen ausgefuehrt werden soll.
Wie sollen diese Befoerderungsrichtlinien umgesetzt werden?
Kann ich mich zukuenftig darauf verlassen, daß die Fahrer die Regelung kennen & auch umsetzen?
Radfahrer steigt in einen Bus, der bereits mit einem Kinderwagen belegt ist:
Mit freundlichen Grueßen und mit der Bitte um Stellungnahme

Landskronstraße im Schlamm

Wenn den Fahrer jenseits des gepflasterten Bereiches haelt, so daß die Rampe im regengesaettigten Sand endet statt auf dem Asphalt, endet der Versuch, in den Bus zu fahren, mit einem Ueberschlag in eben diesem Sandschlamm..